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zu unserer Begleithundeausbildung
Adressen und Telefonnummern der Bodenjäger und der Nachsuchengespanne zu erfragen in Duisburg beim Deutschen Teckelklub 0203 - 33 00 05
Was können wir anbieten:

Übungen
auf der künstlichen Wundfährte 20 Std. und 40 Std. mit anschließender Prüfung.

außerdem:

Übungen zum W
assertest und BHP 3 mit anschließender Prüfung,
unbedingte Anmeldung bei Kar-Heinz Grählert, Tel.:04385 - 24 799 85

Wir können ggf. auch gemeinsam zu Übungen und Prüfung der BhFK/95 fahren.
Anmeldungen zu Übungen und zur Prüfung NUR über Klaus Vockamm Tel.. 04331 - 48 08

Wenn Sie sich anmelden möchten oder Info brauchen, rufen Sie unseren Obmann an:
Karl-Heinz Grählert, Tel. 04385 - 24 799 85

unsere Termine für 2011

wenn Sie Bilder und Berichte von unserer Gebrauchsarbeit sehen möchten, schauen Sie bitte und "Bildergalerie" nach.
Meldeschein für die DTK Prüfungen
... unsere Teckel aktiv bei der Jagd !
Waidmannsheil

Immer mehr Unfälle mit Wild
Insgesamt sind im vergangenen Jagdjahr 587 Rehe überfahren worden. Jäger warnt Autofahrer.

Hohenlockstedt
- Der Straßenabschnitt der B 77 am Flugplatz Hungriger Wolf - lebensgefährlich für Autofahrer und für allem für das Wild. „Der Kreis sollte darüber nachdenken, hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern einzuführen", sagt der zuständige Jäger Rainer Holste (65). Erst am vergangenen Wochenende sind dort wieder zwei Rehe überfahren worden - den Fahrern ist glücklicherweise nichts passiert. Der Hohenlockstedter warnt aber: „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann ein schwerer Unfall passiert."
Im vergangenen Jagdjahr, das vom 1. April 2006 bis zum 1. April 2007 ging, sind im Kreis Steinburg insgesamt 587 Rehe überfahren worden. Auf der Strecke durch den Autoverkehr blieben ferner 472 Feldhasen, 75 Steinmarder, 69 Katzen, 33 Enten, 32 Füchse und sieben Wildschweine. Holste selbst wurde seit Anfang des Jahres mehr als zehnmal zu Wildunfällen gerufen. „Die Autofahrer sollten im Gebiet des Flughafens besonders vorsichtig fahren", appelliert der erfahrene Jäger.
Meist muss Holste nachts raus - immer dabei seine beiden Teckel Lieschen Müller (10) und Fienchen Meier (2). Die adeligen Hundedamen - eigentlich heißen sie Astrid und Omme von Eikenbrook - sind ausgebildete Schweißhunde. Die Vierbeiner sind darauf spezialisiert, krankes und verletztes Wild anhand der Schweißfährte (Blutspur) zu verfolgen und zu suchen. „Die Dackel können eine Fährte bis zu 40 Stunden später aufnehmen", sagt Rainer Holste. Dies schaffen jedoch nur ganz erfahrene Dackel wie Lieschen Müller. Der kleine Vierbeiner hat fast 70 Nachsuchungen bewältigt, säuberlich festgehalten von seinem Herrchen für den deutschen Teckelclub. „Die kleinen Dackel haben eine unglaubliche Nasenleistung", lobt Holste, es seien Tiere mit „Löwenherzen".
Bis die Teckel soweit sind, müssen verschiedene Prüfungen erfolgreich absolviert werden. Dazu zählen neben den obligatorischen Begleithundeprüfungen unter anderem auch Schussfestigkeit, Spurlautprüfung und verschiedene Schweißprüfungen. Hier hat Lieschen Müller die höchste Stufe erreicht: Die (künstliche) Fährte 40 Stunden nach Ausbringen des Blutes aufspüren. Dies steht ihrer kleinen Gefährtin Fienchen noch bevor. Sie soll in die Fußstapfen ihrer großen Freundin treten, denn die zehnjährige Hundedame geht demnächst in Ruhestand.
Doch nur die Prüfungen machen aus den Vierbeinern noch keine guten Nachsucher. Damit die Tiere möglichst immer der richtigen Fährte folgen und nicht abgelenkt werden, sind auch regelmäßige Trainingseinheiten notwendig. Diese sind auch für die Besitzer wichtig. Denn Herrchen muss seinen Hund kennen, alle Zeichen von ihm richtig deuten. Nur so finden beide die richtige Fährte. Aber egal ob die Tiere das verletzte oder verendete Wild finden oder nicht: gelobt wird immer, „bei der Nachsuche fällt kein böses Wort". In der Ausbildung sei allerdings Konsequenz notwendig, nur das bringt uns weiter".
Joachim Möller
, Redakteur - Bericht erschienen "Stör Bote" im Mai 2007

ohne Worte !!
Rettungshund Choco

Botis "bunte" Beute
                                                                                                   - von und mit Reiner Wohlfahrt -
Einen jagdlich vielseitigen Vormittag durfte Botis Klostermann heute morgen sicher erlebt haben. Moni, Botis und ich waren nach dem Frühansitz noch auf einer kurzen Pirsch und ein treibendes Böckchen konnte dabei erlegt werden. Botis freute sich sehr, als er "sein" Stück Wild in Besitz nehmen durfte. Der angebrochene Vormittag wurde wie geplant zur Baukontrolle genutzt. Der gerne genutzte Dachsbau war als erstes an der Reihe und schon gab Botis Standlaut. Da ich keinen zu tiefen Bau arbeite, war der Einschlag am bekannten Kessel in 25 Minuten erfolgreich. Ein unfreundlicher Blick von Meister Grimbart und dann traf ihn das Geschoß aus der Kurzwaffe. Das war schon einmal ein guter Anfang, der Bau wurde in den alten Zustand versetzt und es ging zum Kunstbau am Bach. Um den Bau ist hoher Wuchs von Brennessel und Beifuß. Hier in der 18er Röhre steckt gerne der Fuchs. Heute springt aber kein Fuchs obwohl Botis heftig Laut gibt. Es dauert einige Minuten, als ich mit der Kurzwaffe am Ausgang hockend kratzende Geräusche und Fauchen höre. Rückwärts schiebt sich ein wütender Waschbär aus dem Kunstbau und beendet rasch sein Räuberleben durch eine Kugel. Sofort wird er von Botis kräftig gebeutelt und macht eine wohl sehr seltene Morgenstrecke komplett.
So ein Weidmannsheil hat man natürlich wirklich nicht alle Tage und man kann von Sternstunden sprechen. Warum sollen immer nur Jungjäger Glück haben und nicht auch Jungdackel??? Der Jungrüde hat heute viel erlebt und wird in seinen Träumen einiges nochmal erleben. Zu hause in Kiel kann er seinen drei Dackelkumpanen erst einmal spannende Jagderlebnisse berichten. Ein dickes Weidmannsheil kleiner Mann.

 
Text und Bilder - danke an Sabine und Reiner Wohlfahrt
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